Bützower und Schwaaner Verbandsliga-Handballer haben in ihren Staffeln Platz zwei sicher

Nach aktuellem Stand der Dinge werden sich nach dem Ende der Staffelspiele die Wege des TSV Bützow und Schwaaner SV in der Handball-Verbandsliga kreuzen, um die Endplatzierungen zu ermitteln. Sowohl der TSV als auch der SSV haben am zurückliegenden Wochenende mit ihren Heimsiegen in der West- beziehungsweise Ost-Staffel Platz zwei dingfest gemacht.

Daran gibt es für die Schwaaner nichts mehr zu rütteln, lediglich die Bützower könnten von Schützenhilfe des Güstrower HV II profitieren, wenn dieser am kommenden Sonntag gegen den SV Matzlow-Garwitz gewinnt. Gleichzeitig dürfen die Warnowstädter im Auswärtsspiel beim VfL Blau-Weiß Neukloster keine Federn lassen.

Sollten sie so spielen wie gegen Hagenow, wird es dazu wohl auch nicht kommen. Die Gäste waren in der Wilhelm-Schröder-Sporthalle von Anfang an überfordert. Der TSV machte mächtig Druck und kam zu einfachen Toren. ,,In der ersten Viertelstunde wurde Hagenow der Zahn gezogen“, blickt Bützows Trainer Thomas Necker zurück. Als die Gastgeber bereits komfortabel mit 10:4 führten, bauten sie ihren Vorsprung immer weiter aus. Nach 30 Minuten stand es 17:7 für die Hausherren, was einer Vorentscheidung glich.

Trotzdem ruhten sich die Bützower darauf nicht aus und gaben weiterhin Vollgas. Der TSV spielte sich quasi in einen Rausch, der Hagenower SV konnte immer wieder nur sporadisch ein Lebenszeichen von sich geben. Und so wuchs das Ergebnis ständig an, ehe beim 40:16 die Schlusssirene ertönte. ,,Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, dass sie 60 Minuten das Tempo hochgehalten hat. Und es hat auf allen Positionen funktioniert, egal, wer wo gespielt hat. Das Spiel lief so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Abwehr stand von der ersten Minute an und vorne wurden die klaren Torchancen genutzt“, sagt Thomas Necker.

Was der TSV Bützow in der West-Staffel geschafft hat, gelang auch dem Schwaaner SV in der Ost-Staffel. Beim 40:23 gegen die HSG Uni Rostock war der SSV ebenfalls im Torrausch, wusste aber nur eine Hälfte zu überzeugen. ,,Wir haben eine ganz, ganz starke erste Halbzeit gespielt, sofort gezeigt, wer Herr im Hause ist“, sagt Torsten Schefuß vom Schwaaner Trainer-Team. Mit einem 5:0-Lauf gestartet, ging es nach 30 Minuten mit einem 24:9 in die Kabine. ,,Die Jungs waren total heiß, haben immer druckvoll nach vorne agiert“, sagt Schefuß.

Das war in der zweiten Halbzeit nicht mehr so zu sehen. Für die folgenden sechs Treffer brauchten die Hausherren eine Viertelstunde. Die Schwaaner haben die Zielstrebigkeit vermissen lassen. ,,Die Jungs müssen lernen, über 60 Minuten konzentriert zu spielen. Trotzdem war es eine sehr gute Saison, damit hat keiner gerechnet“, überwiegt bei den Schwaanern nach dem Kantersieg und der Sicherung des zweiten Platzes die Freude. Am kommenden Sonnabend kommt es in der Beke-Sporthalle zum Spitzenspiel zwischen dem Schwaaner SV und dem vorzeitigen Staffelsieger, HSV Grimmen II. Und danach gibt es dann wohl noch zwei Duelle gegen den TSV Bützow - um Gesamtplatz drei in der Verbandsliga. ,,Das wäre ein schöner Abschluss. Da sind die Jungs auch heiß drauf“ sagt Schefuß. Nach dem kommenden Spieltag weiß man mehr.


Schwaaner SV: Benjamin Humke, Hanjo Martens - Marcel Frieser (2), Toni Schumann, Lennart Nixdorf (4), Marc Hennings (1), Christian Ulrich, Nils Peters (1), Ben Zimmer (4), Jean Gruszka (1), Lukas Ziegler (1), Thies Hildebrandt (12), Paul Schefuß (7/1), Steffen Srube (7)

– Quelle: https://www.svz.de/27646172 ©2020

 

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